Unter dem Projektnamen "fraLine" wurde von 2001-2014 ein Kooperationsprojekt der Stadt Frankfurt am Main – Stadtschulamt und des Frankfurter Technologiezentrums [:Medien] – FTzM der Frankfurt University of Applied Sciences durchgeführt.

Diese hessenweit einmalige Kooperation wurde gegründet, um
1. Lehrkräfte in Frankfurter Schulen bei der Betreuung der Schul-IT zu unterstützen (vgl. Informationstechnische Basisunterstützung & Beratung)
2. und Studierenden zu ermöglichen, im Rahmen ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen in ihrem Studienfeld sowie Berufserfahrung zu sammeln.

Bei fraLine wurden vornehmlich Studierende beschäftigt, die forschen, sich in der Entwicklung von Schul-IT- und Schul-IT-Management-Lösungen sowie in der Bildungsinformatik engagieren. Auf dieser Grundlage unterstützten sie die 154 Frankfurter Schulen auch praktisch bei der Betreuung der Schul-IT und deren mittlerweile über 19.000 PCs.
In der weiteren Entwicklung des Projekts fraLine rückten Forschung & Entwicklung (vgl. Forschung & Entwicklung) zunehmend in den Fokus. Dabei lieferte das Projektteam mit seiner über 10-jährigen praktischen Erfahrung in der Unterstützung der Schulen zahlreiche Fragestellungen und Ansatzpunkte für Forschungsvorhaben in der IT-Organisation, der Bildungsinformatik sowie der Medien- und Bildungsforschung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen über die konkrete Beratung und Unterstützung der Frankfurter Schulen durch das fraLine-Team wieder zurück in die Praxis.

Die Unterstützung und die Weiterentwicklung zum Medieneinsatz an Frankfurter Schulen wird nach Beendigung des Projekts fraLine im Rahmen des Projekts IBIdiM sowie im Rahmen der Forschungskooperation mit der Stadt Frankfurt am Main weitergeführt.

Historie: Das Projekt fraLine wurde in vier Projektphasen durchgeführt:


fraLine1 (2001-2004)

Logo fraLine Laufzeit1aDas Projekt fraLine1 wurde am 01. September 2001 als Kooperationsprojekt des Stadtschulamts der Stadt Frankfurt am Main und der Fachhochschule Frankfurt am Main (heute: Frankfurt University of Applied Sciences) gegründet.

In diesem als Modell partnerschaftlicher Zusammenarbeit ("public-public-partnership") durchgeführten Projekt unterstützten Studierende Frankfurter Schulen bei der Betreuung und Entwicklung der schulischen IT-Infrastruktur und erhielten dabei vielfältige Gelegenheiten zur fachpraktischen Erprobung ihrer akademisch erworbenen Fähigkeiten und zum Kennenlernen ihres späteren Berufsfeldes (Qualifizierung von Studierenden). Von Seiten der Stadt Frankfurt war es Ziel des Modellprojekts, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht zu eruieren und sicherzustellen.

Das Projekt war als Pilot zunächst auf zweieinhalb Jahre angelegt. Aufgrund des positiv bewerteten Verlaufs sowie zusätzlicher Ziel- und Fragestellungen entschieden die Kooperationspartner, das Projekt fortzuführen (vgl. fraLine2).

Weitere Informationen: vgl. Projektbericht vom Sep. 2004

fraLine2 (2004-2007)

Logo fraLine Laufzeit2Das am 01. September 2001 unter dem Namen fraLine gegründete Modellprojekt wurde ab September 2004 in der zweiten Projektlaufzeit fortgeführt (vgl. fraLine1). In dieser Phase wurden die in der ersten Projektlaufzeit etablierten Strukturen für die Unterstützung der Frankfurter Schulen erweitert sowie unterschiedliche Instrumente für den schulischen Support, aber auch für Wissenstransfer und "Hilfe zur Selbsthilfe" für Lehrerinnen und Lehrer entwickelt.
Nach der erfolgreichen Weiterentwicklung des Projekts bis August 2007 wurde es mit erweiterten Aufgaben im Bereich der Entwicklung übergreifender Lösungen im Feld des IT-Managements und der systematischen Erforschung der schulischen Medienpraxis und Implementierungsstrategien digitaler Bildungsmedien ab September 2007 fortgesetzt (vgl. fraLine3).

Weitere Informationen: vgl. Projektbericht vom März 2006


 

fraLine3 (2007-2011)

Logo fraLine Laufzeit3Das 2001 gegründete und 2004 fortgesetzte Modellprojekt fraLine wurde ab September 2007 in der dritten Projektlaufzeit fortgeführt. Neben der bewährten praktischen IT-Unterstützung für Frankfurter Schulen (vgl. fraLine1 und fraLine2) wurden erweiterte Ziele und Aufgaben formuliert.
Sie bestanden im Wesentlichen in der Bearbeitung übergeordneter Fragestellungen und der Evaluation übergreifender Lösungen im Rahmen der Förderung bzw. Weiterentwicklung des schulischen Einsatzes digitaler Medien an Frankfurter Schulen. Diese wurden während der Laufzeit konzeptioniert, projektiert und mit deren Durchführung begonnen. Zur Fortsetzung der teils sehr umfangreichen Entwicklungsprojekte und Erhebungen vereinbarten die Kooperationspartner eine vierte Projektlaufzeit ab September 2011 (vgl. fraLine4).

Weitere Informationen: vgl. Projektbericht vom Aug. 2011

fraLine4 (2001-2014)

Logo fraLine Laufzeit4Das 2001 gegründete Projekt fraLine wurde ab September 2011 in der vierten Projektlaufzeit fortgesetzt (vgl. fraLine1, fraLine2 und fraLine3). Nach dem anfänglichen Fokus des Modellprojekts auf Qualifizierung von Studierenden und der partnerschaftlichen IT-Unterstützung der Frankfurter Schulen rückten in den vergangenen Projektphasen zunehmend die Entwicklung übergreifender Lösungen und deren wissenschaftliche Evaluation in den Vordergrund. Diese Ausrichtung wurde im Rahmen von fraLine4 konsequent weiterverfolgt.

Die bereits zwölfjährige Erfahrung des Teams im Rahmen des Projekts fraLine lieferte dabei zahlreiche Fragestellungen und Ansatzpunkte für Forschungsvorhaben in der Bildungsinformatik sowie für die Medienbildungsforschung.

Die praktische Unterstützung der Frankfurter Schulen durch die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierenden des Zentrums lieferte nicht nur die Fragestellungen für die Studien und Entwicklungsprojekte, sondern ermöglichte darüber hinaus auch den Zugang des FTzM zu den Frankfurter Schulen. Um die wichtige Funktion des "Türöffners" für künftige Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des FTzM nicht zu verlieren, unterstützen FTzM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter die Schulen auch künftig im Rahmen des Projekts IBIdiM.

vgl. auch Projektbericht (wird im Herbst 2014 veröffentlicht)