"Es war ein bisschen wie bei der Oscarverleihung: Bis zum Schluss wussten wir nicht, ob wir zu den Preisträgern zählen", so Projektleiter Dr. Thomas Knaus.

Umso größer war die Freude, als dem Projekt "fraLine" der mit 2.500 Euro dotierte zweite Preis in der Kategorie "Praktische Unterstützung: Internetneulinge begleiten" zugesprochen wurde.

Neben dem "ganzheitlichen Ansatz der Unterstützungsangebote" von fraLine für Lehrerinnen und Lehrer wurden vor allem die (Teil-)Projekte "Unterrichtsbegleitung" und "Seminare für IT-Beauftragte" von der Jury hervorgehoben. Dr. Thomas Knaus: "Das freut uns ganz besonders, da gerade für diese Projekte die finanziellen Mittel kanpp sind. Wir hoffen, dass die Auszeichnung dazu beiträgt, weitere Partner zu interessieren und zu gewinnen, um diese Angebote auch künftig fortsetzen zu können." Vizepräsident für IT-Angelegenheiten, Prof. Dr. Ulrich Schrader, gratulierte im Namen der Hochschulleitung und würdigte fraLine als eines der Projekte, das die Kompetenzen der FH FFM besonders überzeugend in die Öffentlichkeit transportiere: "Diese Auszeichnung für eine jahrelange, sehr gute Arbeit ist mehr als verdient.

wege ins netz preisverleihung otto knaus engel 11Sep06Stellvertretend für das fraLine-Team nahmen Olga Engel und Dr. Thomas Knaus den Preis am 6. September auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin aus den Händen von Staatsekretär Hans-Joachim Otto entgegen; die Laudatio hielt Jurymitglied Heike Troue, Geschäftsführerin von Deutschland sicher im Netz e.V. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hatte den Wettbewerb "Wege ins Netz" in diesem Jahr zum achten mal ausgeschrieben; insgesamt waren über 200 Projekte in den drei Kategorien "Erste Wege ins Netz: Interneteinsteiger begeistern", "Praktische Hilfe und Unterstützung: Internetneulinge begleiten" sowie "Kenntnisse vertiefen und erweitern: Internetnutzer weiterqualifizieren" eingereicht worden.

Staatssekretär Otto unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs: Zu den immer noch 18 Millionen Menschen in Deutschland, die das Internet gar nicht oder nicht kompetent nutzen, zählten vor allem Migrantinnen und Migranten, Seniorinnen und Senioren sowie sozial schwächer gestellte Personen. Aber auch Jugendliche benötigten Unterstützung im Netz. Der Wettbewerb mache die Projekte bekannt, unterstütze sie und helfe, das häufig damit verbundene ehrenamtliche Engagement sichtbar zu machen. "Der Vorbildcharakter der Projekte soll zur Nachahmung anregen", so Otto.



CAZ


Erschienen in: CAZ (Campuszeitung FH Frankfurt)
Datum: November 2011
Verfasser/in: CAZ

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